Syra Marty

Das Berggasthaus Rigi Dächli auf 947 Meter hoch über Goldau im Herzen der Zentralschweiz ist Ausgangspunkt des Films «Syra Marty – Dächli Leni goes to Hollywood». Hier arbeitete Leni Marty anfangs der 40er-Jahre im elterlichen Betrieb und träumte von einer Karriere als Tänzerin. 1942 brach sie aus ihrer konservativ-ländlichen Heimat aus und zog nach Zürich. Ihr kometenhafter Aufstieg zur ersten Schweizer Werbeikone und Striptease-Tänzerin werden genauso gezeigt wie der euphorische Start in die goldene Zeit des damaligen Hollywoods.

Die Geschichte von Syra Marty ist ein permanentes Abenteuer. Sie wurde von Hollywoods männlicher Elite verehrt und stand im Zickenkrieg mit Marylin Monroe. Teddy Stauffer engagierte Syra Marty in Acapulco und sie tanzte in Wien für den damaligen UDSSR-Präsidenten Nikita Chruschtschow. Syra Marty sorgte im Zusammenhang mit der Ermordung des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy wie auch am Hof des Königreichs Nepals für grosse Medienskandale. Im Dokumentarfilm werden auch Ausschnitte aus den Filmen mit Syra Marty und einmalige Fotostrecken aus internationalen Magazinen mit der schönen Innerschweizerin gezeigt.

Im Film kommen Zeitzeugen, Familienmitglieder und vor allem Syra Marty selber zu Wort. Präsentiert werden Ausschnitte aus ihren Filmen, ihrer 32jährigen Partnerschaft mit Billy Frick und vor allem unzählige Fotos und Magazinausschnitte die belegen, dass Syra Marty während drei Jahrzehnten auf der nördlichen Hemisphäre für viel Wirbel sorgte und eine höchst emanzipierte und humorvolle Frau war… und es bis heute geblieben ist.

Der Film «Syra Marty – Dächli Leni goes to Hollywood» ist sowohl eine Biografie über eine unglaublich faszinierende und völlig vergessene Persönlichkeit wie auch ein faszinierendes und sehr amüsantes Kinovergnügen für Jung und Alt.

Idee, Buch, Regie

Roger Bürgler

Kamera, Ton & Schnitt

Christian Hörlesberger & Stefan Prohinig

http://www.syramarty.ch/

Fremdfötzelige Musikanten

Die Schweizer Volksmusik wird seit 1885 vom Schwyzerörgeli geprägt. Die Schweizer Version der diatonischen Knopf- oder Handharmonika, die ihren Ursprung 1829 in Wien hat, wird landauf landab von tausenden von Musikerinnen und Musikern gespielt. Einige von ihnen haben in den letzten hundert Jahren mit ihrer Kreativität, ihrer Neugier und ihrem Können die Schweizer Volkmusik erneuert, verändert oder gar neu erfunden.

Wir nennen sie «Fremdfötzelige Musikanten». Diese brechen mit Konventionen, blicken über die Grenzen ihrer eigenen Tradition hinaus und definierend diese letztendlich neu. Das gefällt nicht allen und trotzdem sind ihre Einflüsse nach einer gewissen Zeit etabliert und akzeptiert. Solche Musikanten, ihre Geschichten und Instrumente stehen im Zentrum des Kino-Dokumentarfilms von Roger Bürgler.

Es treten aber auch Zeitzeugen, Szenenkenner, Örgelibauer, Restaurateure und natürlich viele tolle Musikanten auf, die alle etwas gemeinsam haben. Die Freude an einem einzigartigen Stück Schweizer Volkskultur.

Idee, Buch Regie

Roger Bürgler

Kamera, Schnitt

Stefan Prohinig

Animation

Roland Hartmann, Stefan Prohinig

Produktion

kulturwerk.ch



http://fremdfoetzeligemusikanten.ch